Piaggio Porter und Loadr.pro: kleiner Koffer ganz groß

von | 2. April 2026

Randolf Unruh

Piaggio Porter und Loadr.pro: kleiner Koffer ganz groß.

Elektroantrieb, reichlich Platz und hohe Nutzlast. Piaggio Porter und Loadr.pro: kleiner Koffer ganz groß.

Mit Elektroantrieb und schlanken Abmessungen punktet der Piaggio Porter NPE auf der sprichwörtlichen letzten Meile. Mit einem leichten Kofferaufbau kommt ein verblüffendes Leistungsvermögen hinzu.

Piaggio Porter NPE: schlank und vollelektrisch angetrieben

Das Konzept erinnert an den einst vielfach gelobten Streetscooter: rustikales Fahrgestell mit Elektroantrieb, obendrauf ein praktischer Kofferaufbau. Die Basis bildet hier jedoch der Piaggio Porter NPE, mit 150 kW sowie 342 Nm kräftig motorisiert, gespeist von einer Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit einer Kapazität von 42 kWh. Die zulässige Gesamtmasse beläuft sich auf 2,4 Tonnen, die Tragfähigkeit auf mehr als eine Tonne, egal mit welchem der beiden Radstände.

Loadr.pro: leichter Kofferaufbau mit 4,8 Kubikmeter Volumen

Nun kommt das niederländische Unternehmen Loadr.pro ins Spiel, ein Spezialist für kompakte Kofferaufbauten vom Lastenrad bis zum Transporter. Auf dem Rücken des Piaggio NPE sitzt ein sehr schlanker Koffer mit den Abmessungen 2250 x 1500 x 1400 Millimeter (Länge x Breite x Höhe). Macht 4,8 Kubikmeter Volumen und ein Aufbaugewicht von lediglich rund 200 Kilogramm. Die Angelegenheit funktioniert auch eine Nummer größer mit 5,6 Kubikmetern.

Der Koffer basiert auch einem Rahmen aus Aluminiumprofilen und Wänden aus leichtem Polypropylen. Der Zugang erfolgt durch Schiebetüren links und rechts sowie ein Rolltor im Heck. Verriegelt wird mechanisch per Schlüssel oder auf Wunsch elektrisch. Und nun geht’s ab in die City, leise, lokal abgasfrei und enorm wendig.

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