Junge: neue Kofferaufbauten für neue Transporter
Für Delivan aus China oder den Ford Transit City. Junge: neue Kofferaufbauten für neue Transporter auf der IAA.
Reichlich Nachwuchs bei Junge. Vor allem jede Menge neuer Aufbauten rund um Transporter. Manches ist noch geheimnisumwittert, anderes bereits klar. Premiere ist Mitte September auf der IAA Transportation in Hannover.
Neu: Aufbauten für Ford Transit City und den Delivan
Ford hat’s bereits angekündigt: Der neue Transit City wird ab Werk auf Wunsch einen Kofferaufbau von Junge tragen. Als Komplettfahrzeug aus einer Hand. Außen 3165 Millimeter lang und 2000 Millimeter breit, wahlweise 1465 oder 2115 Millimeter hoch. Das ergibt ein Volumen von acht und zwölf Kubikmetern sowie ein Gewicht von rund 300 oder 400 Kilogramm. Gemeinsam mit dem chinesischen Automobilhersteller Chery präsentiert Junge außerdem erstmals dessen neuen E-Transporter Delivan mit dem Aufbau Lightstar Ecobox.
Neu: Urbanstar, Lightstar Basicbox
Speziell für die Citylogistik und die berühmte „letzte Meile“ hat Junge die neue Produktlinie Urbanstar entwickelt, laut Junge „kompakt, effizient und wirtschaftlich – ohne Kompromisse bei Qualität, Funktionalität und Nutzlast“. Gedacht für Getränkelogistik, Kurier- und Paketdienste oder die urbane Belieferung von Unternehmen. Das könnte zum neuen Transit City passen.
Hinzu kommt außerdem die neue Lightstar Basicbox, ein standardisiertes Einstiegsmodell für ausgewählte europäische Länder im Exportgeschäft. Die Basicbox ergänzt das bestehende Programm der Lightstar Ecobox für Transporter. Wenn sie mal nicht auch Kostenbewusste nach Deutschland findet.
BE-Combi und Spezialaufbauten für den Export und ein weiteres Werk
Einen weiteren Schwerpunkt auf der IAA bilden Transporter vom Schlage Iveco Daily und Mercedes Sprinter mit dem BE-Combi-System. Es handelt sich um kompakte Sattelzüge mit jeweils 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse für Zugmaschine und Sattelanhänger. Sie werden mit dem Führerschein BE gefahren. Junge nennt eine Nutzlast von 2,5 Tonnen. Nutzer dieser Seite kennen das Konzept bereits.
Junge setzt überdies sichtbar auf den Export. Für den Schweizer Verteilerverkehr entwickelte das Unternehmen eine Pritsche mit verstärktem Unterbau, eloxierten Bordwänden sowie versenkten Kombi-Ankerlochschienen. „Lat-om-Lat“ heißt eine Ausführung der Lightstar Ecobox mit einer speziellen Holzauflattung für die beliebte Ladungssicherung in den Niederlanden und Belgien. Die Anordnung der Planken in Längsrichtung an den Seitenwänden ähnelt einem Gatter.
Junge setzt auf Wachstum. Ein sichtbares Zeichen dafür ist das neue Werk in Schwerin. Junge wird dort die Fertigung der Lightstar Ecobox konzentrieren. Gleichzeitig schafft das Unternehmen damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum und eine noch stärkere internationale Ausrichtung.
Mehr Infos zum BE-Combi stehen hier:
Junge und BE-Combi auf Sprinter: ab in die Verlängerung
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