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IAA Transportation 2026: Bühne frei für die Transporter-Chefs

von | 16. September 2026

VDA

Stefan Mecha, Volkswagen Nutzfahrzeuge: Auftritt mit Wow-Effekt.

Der etwas andere Rundgang. Die IAA ist auch ein Schaulaufen der Manager. IAA Transportation 2026: Bühne frei für die Transporter-Chefs.

Nach anderthalb Dutzend Pressekonferenzen und mehreren Kreisen auf der IAA Transportation 2026 schwirrt der Kopf. Die Trends: E-Transporter sind ganz normal. Es gibt Ansätze für autonom fahrende Modelle. Wer etwas auf sich hält, setzt auf Service mit Echtzeit-Überwachung, Stichwort Uptime. Man spricht chinesisch. Mehr zu alldem demnächst. Wie aber präsentiert sich die Chefetage? So bunt wie die Transporterwelt, einige Beispiele.

Mal gediegen, mal extrovertiert: Manager stehen für Marken

Montag 13. September, 8.20 Uhr: Start bei Stellantis. Im Mittelpunkt Eric Laforge, Leiter der Transporter-Sparte von Stellantis Pro One. Mit seinem Charme scheint er die große weite Transporter-Welt zu umarmen. Weiter zu Ford, Europa-Chef der Transporter Ford Pro ist Hans Schep. Wie immer wagt er den im wörtlichen Sinne hemdsärmeligen Auftritt: eine Präsentation in Hemd und Hosenträgern ist sein Markenzeichen. Lässig, kraftvoll, selbstbewusst – Ford ist ja wer bei den Transportern.

Es folgt Mercedes-Benz Vans. Die Zeit von Jeans und Sneakers scheint bei der Marke vorbei, Van-Chef Thomas Klein tritt im blauen Anzug mit feinem Schuhwerk auf. Geschliffen, klassisch Mercedes sozusagen. Mit dem unweigerlichen Hinweis auf den Erfinder von vermutlich allem. Ähnlich gleich danach Jan Ptacek, Chef der Transporter von Renault. Für Manager eines französischen Fabrikats ist ein dunkler Anzug obligatorisch, ebenso der sachlich-selbstbewusste Auftritt, vive la France.

Mal extravagant, mal streng und bunt

Danach ein Auftritt der anderen Art. Stefan Mecha, Chef von Volkswagen Nutzfahrzeuge springt in der Montur eines Rennmechanikers auf die Bühne mitten auf dem Stand. Kein Teleprompter, Sprechzettel genügen. Ein Auftritt mit Wow-Effekt. Während im Anschluss für Kia-Boss Ho Sung Song die asiatisch-formvollendete, streng-rituelle und auf Formen bedachte Variante selbstverständlich ist. Wobei: Auch Mecha kann Manager-Zwirn, wie sich am Tag danach beim Eröffnungsrundgang zeigt. Ebenso beachtlich, aber rundum bunt und mit einem ausgeprägten Selbst- und Sendungsbewusstsein: Stella Li, Vizepräsidentin von BYD. Motto: Wir haben viel Power und viel vor.

Immer erfrischend: Gespräche mit den Mittelständlern

Weiter geht es durch den Tag, auch mit den Mittelständlern. zum Beispiel Reinhold Braun, Geschäftsführender Gesellschafter von Sortimo. Er erklärt nur zu gern jede Neuheit seiner Marke mit leuchtenden Augen. Ebenso erfrischend nach all den großen Worten großer Manager von großen Herstellern sind spontane Gespräche bei den Aufbauern. Ob Junge, Sommer, Spier, Suer, JPM und andere, sie hängen mit Herzblut an ihren Auf- und Ausbauten. Firmenchefs, Vertriebs- und Entwicklungsleiter kennen jede Schraube und jede Schweißnaht an ihren Produkten, freuen sich über neugierige Fragen und geben jene Antworten, die Chefs der großen Marken häufig gar nicht mehr wissen (können). Auch das alles ist IAA Transportation 2026. Einfach mal hin, es lohnt sich.

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