Toyota im Transporter-Fieber: Japan Mobility Show
Was darf’s denn sein, Mikrovans oder ein neuer Hiace? Toyota im Transporter-Fieber: Japan Mobility Show.
Die Japan Mobility Show – früher Tokyo Motor Show – ist traditionell ein Schaulaufen mit vielen Showcars und Studien. Bis zum 9. November stehen hier teils spektakuläre Modelle von morgen und übermorgen. Neben anderen Autos nimmt Toyota dieses Mal vor allem Transporter in den Blick. Kommt da was auf uns zu?
Drei ansehnliche Vans, Mikrobusse und Transporter
Toyota Hiace – einst ein großer Name auch in Europa, der es damals hiesigen Herstellern sehr schwer gemacht hat. Lange her, inzwischen vertreibt Toyota unter eigenem Namen in Europa Ableger aus dem Hause Stellantis. Ob sich dies ändert? Auf der Japan Mobility Show jedenfalls präsentierte Toyota ein Hiace-Konzeptfahrzeug, das neugierig macht. Mit einem sehr cleanen Design, auch in einer Hochdach-Variante. Die kleinen Seitenfenster – Typ Gefangenenbus – muss man ja bei einem Konzeptfahrzeug nicht wörtlich nehmen. Über die antriebsform muss man hier wie bei den andren Konzeptmodellen nicht reden – Elektromobilität ist bei Toyota-Transportern von morgen selbstverständlich. Ein Verbrenner würde auch nicht unter die kurzen Nasen passen.
Eine Nummer kleiner, aber im Design von der Front bis zur Seitenlinie eng verwandt, ist der kompaktere Toyota Kayobako. Auffallend ist der enorm breite seitliche Zugang durch zwei gegenläufig öffnende Schiebetüren. Beim Blick auf die Bilder nicht vergessen: Japan ist Rechtslenkerland.
Kago-Bo heißt ein drittes Modell, offensichtlich ein Zwillingsbruder des Kayobako. Seine Inneneinrichtung mit großem Glasdach und umlaufenden Klappsitzbänken im Fond zeigt die Zielrichtung: Es geht um einen Mikrobus zur Personenbeförderung im Nahverkehr. An der Nase wird die stylistische Verwandtschaft zu Hiace und Co. deutlich.
Drei praktische Spezialisten für die Güterbeförderung
Rustikaler geht es bei weiteren Konzeptmobilen zu. Da wäre der IMV Origin, mit grober Bereifung ein Feld-, Wald- und Wiesen-Toyota, oder für die Baustelle. Die rudimentäre Kabine bietet einen notdürftigen Wetterschutz – das Fahrzeug kann man sich auch bestens als Lastenträger für die Südhalbkugel der Erde vorstellen.
Anders den Toyota Coms-X. Innerbetriebliches Transportmittel, Zustellfahrzeug für die letzte Meile, Pizzatransporter – der Kleine hat ein breites Einsatzspektrum. Mit Plattform, Pritsche, Kofferaufbau. Und auch er trägt, hinschauen lohnt sich, die Lichtsignatur von Hiace und Kollegen.
Damit die Fracht be- und entladen werden kann, haben sich die Toyota-Ingenieure den KB Lifter ausgedacht. Kein Gabelstapler, die gibt’s von Toyota ja längst, vielmehr ein Flurförderfahrzeug mit anhebbarer Ladeplattform.
Und nun folgt die spannende Frage: Was von den durchweg appetitlichen Konzept- und Showcars landet wieder in den Schubladen, was kommt auf die Straße?
Toyota
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