Bott: entwickelt für den Tatort – Spezialausbau für die Kripo
38 Sonderfahrzeuge für die Polizei in Niederachsen und Bremen. Bott: entwickelt für den Tatort – Spezialausbau für die Kripo.
Die Rede ist nicht etwa von Fernsehkomissaren – hier geht es um echte Tatorte. An denen benötigt die Kriminaltechnik für ihre Arbeit hochspezialisierte und umfangreich ausgestattete Transporter.
Vom Mordauto zum modernen Spezialfahrzeug
Der erste war das sogenannte Mordauto: Etwa 1930 ließ der in Fachkreisen legendäre Berliner Polizeirat Ernst Gennat ein Spezialfahrzeug als mobiles Arbeits- und Laborfahrzeug für die Kriminaltechnik anfertigen – Krimifreunde wissen es. Die 38 MAN TGE für die Kripo in Niedersachsen und Bremen sind ihre modernen Nachfahren.
Die Transporter in der stattlichen Größe L3H2 verfügen außen über eine Sondersignalanlage inklusive Rundumkennleuchten, Arbeitsscheinwerfer am Heck, eine Umfeldbeleuchtung sowie eine Markise.
Umfangreiche Einrichtung im Arbeits- und Ladebereich
Die Einrichtung drinnen basiert auf einem eigens maßgeschneiderten Boden. Standheizung sowie eine Isolierung, Innenbeleuchtung, Steckdosen mit 230 und zwölf Volt, ein Klapptisch und ein bis zwei zusätzliche Sitze im mittleren Segment bilden neben den drehbaren Vordersitzen die Basis für sachgerechte Arbeitsplätze. Vorhänge an den Fenstern und zum Fahrerhaus schirmen vor neugierigen Blicken ab.
Der Laderaum im Heck ist bis auf den letzten Zentimeter mit Regalen ausgenutzt. Es gibt zahlreiche Fächer für Euroboxen sowie Koffer und Behälter, in denen Werkzeuge, Prüfmittel und Ähnliches transportiert werden. Weitere Fächer enthalten die typischen Bott-Koffer namens Systainer. Sie sind für unterschiedliche Anwendungszwecke in verschiedenen Farben gehalten. Hinzu kommen eine Safe-Schublade mit Panzerriegel zur Aufbewahrung von Dienstwaffen, Zurrschienen an Boden und Dach für Spannstangen sowie nicht zuletzt eine Hygienestation an der Hecktür mit Wasserkanister und Seifenspender.
Die neuen Fahrzeuge sind für eine Langzeitnutzung vorgesehen. Daher haben die Beteiligten auf Wartungsfreundlichkeit der Elektrokomponenten sowie auf die Langlebigkeit der Karosserie durch Unterbodenversiegelung geachtet.
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