Stellantis-Rückrufe: fehlerhafte Adblue-Einspritzung, defekte Armaturen
Betroffen sind zehntausende Transporter. Stellantis-Rückrufe: fehlerhafte Adblue-Einspritzung, defekte Armaturen.
Es geht um eine möglicherweise nicht korrekt arbeitende Adblue-Einspritzung und um Ausfälle der Armaturen sowie von Assistenzsystemen. Kurios: nicht sämtliche baugleichen Modelle der Stellantis-Transporter sind betroffen.
Unzureichende Abgasreinigung
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet: Aufgrund fehlerhafter Parameter werden gesetzliche Anforderungen bzgl. der Ausgabe der IUPR (In Use Performance Ration) nicht eingehalten. Weiterhin ist die Kalibrierung der Harnstoffpumpen-Diagnose des Motorsteuergeräts (ECU) fehlerhaft, weshalb im Falle eines Harnstoffüberdruckes keine Warnmeldung im Kombiinstrument angezeigt wird. Übersetzt: Es wird zu wenig Adblue eingespritzt, in der Folge sind die Abgaswerte zu hoch. Abhilfe, so das KBA: Die Ferncodierung des Motorsteuergeräts (ECM) wird aktualisiert.
Betroffen sind potenziell weltweit 43 083 (Deutschland: 3130) Citroen Jumpy/Spacetourer und 30 108 (Deutschland: 15 131) Opel Vivaro/Zafira der Baujahre 2022 bis 2024. Hinzu kommen aus einem älteren Rückruf des Jahres 2023 (Deutschland: 7) Fiat Ulysse. Für die technisch baugleichen Fahrzeuge von Peugeot und Toyota liegen bislang keine entsprechenden Rückrufe vor.
Schwarze Armaturen nach dem Start
Nach dem Motorstart schwarzer Bildschirm der Armaturen, keine Geschwindigkeitsanzeige und Fahrerassistenzfunktionen? Das betrifft einen weiteren Rückruf. Hier geht es um Lieferwagen und Transporter Citroen Berlingo, Jumpy und Spacetourer weltweit potenziell 52 392 Fahrzeuge (Deutschland: 4336), Fiat Scudo/Ulysse (37 163/5393), Opel Combo/Zafira (48 906/5946) Peugeot Partner, Rifter, Expert und Traveller (69 138/2453), sowie Toyota Proacy City/City Verso und Proace/Proace Verso (65 652/10 516), alle aus den Modelljahren 2013 bis 2025. Hier erfolgt laut KBA eine Aktualisierung der Infotainment-Software.


