Schnierle: vom Transporter zum Campervan – und zurück
Verschiebbare Klappsitze, Stau- und Küchenmodule. Schnierle: vom Transporter zum Campervan – und zurück.
Schnierle, das sind doch die mit den Sitzanlagen für Minibusse und Rollstuhl-Befestigungen auf Böden mit Airlineschienen? Stimmt, das Unternehmen kann aber viel mehr. Längst geht es auch um Freizeitfahrzeuge und Campervans.
Beispiel Kia PV5: Die Schritte vom Minibus zum Campervan
Was da geht, zeigt unter anderem ein Ausbau des neuen Kia PV5 Passenger von Schnierle. Die Basis bildet der typische Aluminium-Systemboden von Schnierle, hier mit zwei integrierten Doppelschienen. Im Fond finden anstelle der Dreierbestuhlung zwei sogenannte Relax-Sitze Platz. Dabei handelt es sich um verschiebbar angeordnete Klappsitze mit stufenlos verstellbarer Rückenlehne, ausziehbarer Kopfstütze und Beinauflage. Hinzu kommen ein flexibles Fußsystem, eine Innenbeleuchtung und verkleidete Radkästen. Der Preis beläuft sich auf netto 5630 Euro und sichert die Schlafgelegenheit unterwegs.
Wer mehr vorhat, ergänzt diese Erstausrüstung mit einem ausziehbaren Küchenmodul im Heck, um Taschen in den Fensterausschnitten oder mit einem Topper als Auflage für mehr Liegekomfort. Das Küchenmodul ist ebenfalls zur Montage vorn im Innenraum geeignet. Seine Abdeckung dient als einhängbarer Tisch. Im Obergeschoss sind eine Spüle sowie ein 800-Watt-Induktionskochfeld mit 230-Volt-Anschluss angesiedelt. Eine Etage tiefer ist Platz für eine ausziehbare Kühlbox.
Bei Schnierle ebenfalls im Programm sind Staukästen. Sie sind modular aufgebaut, lassen sich nebeneinander oder übereinander montieren, auch mit Sitzauflage. Es gibt diese Multiboxen als Top- oder Seitenlader sowie Grundplatten – genannt Box-Port – zur flexiblen Befestigung in den Bodenschienen. Das sich sämtlich Einbauten mit wenigen Handgriffen verschieben oder wieder ausbauen lassen, versteht sich angesichts der Befestigung in Airline-Schienen.
Randolf Unruh
Schnierle
Schnierle 




