Mercedes-Benz Vans: Auf und Ab der Zahlen
E-Vans und der Sprinter legen zu, aber nicht alles läuft überall. Mercedes-Benz Vans: auf und ab der Zahlen.
Ob im dritten Quartal 2026 mit 84 400 Verkäufen (plus ein Prozent zum Vorjahr) oder bisher im Gesamtjahr mit 258 800 Einheiten (minus ein Prozent) – Mercedes-Benz Van ist stabil unterwegs. Im Detail aber gibt es deutliche Ausschläge.
Der Sprinter läuft, der Vito gibt nach, der Citan verschwindet
So schlug Mercedes in diesem Jahr bisher 151 000 Sprinter los, ein Plus von elf Prozent. Der Vito dagegen gab um den gleichen Wert auf 57 000 Einheiten nach. Im Minus sind mit 20 Prozent ebenfalls die privaten Vans mit 36 400 Modellen, der VLE muss erst noch Traktion gewinnen. Citan und Co. tragen nach Auslauf der Modelle nur noch mit Stückzahlresten zum Ergebnis bei. Die Varianten mit Elektroantrieb legten um zwölf Prozent zu, der Anteil erhöhte sich auf elf Prozent. Getragen wird dies vom Absatz in Europa mit einem E-Anteil von 5 Prozent.
Die Regionen laufen sehr unterschiedlich. In Deutschland liegen die Vans mit 75 900 Verkäufen exakt auf Vorjahresniveau, in Europa gesamt (184 600 Einheiten) mit zwei Prozent leicht im Plus. In Nordamerika gab’s in den ersten drei Quartalen ein schönes Plus von sieben Prozent auf 33 600 Fahrzeuge, Hintergrund dürfte das Zoll-Dramamit den USA im vergangenen Jahr gewesen sein. in Asien dagegen einen Absturz um 57 Prozent auf nurmehr 9300 Fahrzeuge.
Ein halbes hundert eSprinter mit Kofferaufbau für Rhenus
Zum steigenden E-Absatz in Europa passt die Nachricht über eine Auslieferung von 51 eSprinter an Rhenus. Sie sind für die Zustellung von Waren an Endkunden im Einsatz. Es handelt sich um Fahrgestelle mit 100 kW Motorleistung und einer Batterie mit 81 kWh Kapazität. Die Kofferaufbauten steuerte Junge bei. Die Aufbauten entstanden im Rahmen des Aufbauer-Partnerprogramms Van Solution. Mercedes hat diese enge Zusammenarbeit in diesem Jahr auf 33 Auf- und Ausbauer in Europa aufgebohrt.
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