Eifelland: elektrisch in den Urlaub

von | 20. Januar 2026

Nissan/Eifelland

Kompakter Auftritt, schicke Farben: Eifelland auf Nissan Interstar.

Die Plattform bildet der vollelektrisch angetriebene Nissan Interstar-e. Eifelland: elektrisch in den Urlaub.

Ein Campervan auf Basis des Großtransporters Nissan Interstar-e, vollelektrisch angetrieben und mit einem geräumigen Ausbau ohne sperriges Bad an Bord: Der Eifelland Relax geht eigene Wege.

Die Merkmale: großes Bett, große Zuladung, großer Platz

Der verwendete Nissan Interstar-e mit einer 87-kWh-Batterie streckt sich auf 6,38 Meter Länge, Eifelland kleidet den bulligen Kastenwagen schick zweifarbig ein. Spannend sind indes vor allem seine inneren Werte. Da wäre ein üppiges fest eingebautes Doppelbett im Heck, 1,9 auf 1,6 Meter groß und auf Wunsch sogar verlängerbar. Drunter erstreckt sich ein riesiger Stauraum.

Vor dem Bett siedelt Eifelland längs in Fahrtrichtung eine Zweier-Sitzgruppe an – hier fährt keine Familienkutsche vor. Linkerhand folgt eine Küchenzeile. Ein Bad suchen Beobachter vergebens, in einer der Sitztruhen steckt immerhin eine portable Trenntoilette. Im Bereich der Schiebetür gibt‘s reichlich Bewegungsfreiheit, anders als in klassischen großen Campervans. Eifelland will mit dem Modell Relax Urlauber ansprechen, die aus typischen kompakten Campervans herausgewachsen sind, sich aber mit der zurückhaltenden Sanitärausstattung zufriedengeben. Wer den Eifelland Relax als Diesel wählt, kann sich über rund 900 Kilogramm Nutzlast des 3,5-Tonners freuen.

Der feine Ausbau mit viel Holz und Filz sowie einer Decke im Stil von Akustikpaneelen mit integrierter Beleuchtung. stammt von Behl. Weitere Modelle mit anderen Grundrissen wie Hecksitzgruppe und einem kompakten Bad hinter dem Fahrersitz fertigt Nordvan für Eifelland

Eifelland – war da mal was?

Hinter dem Namen Eifelland steht eine bewegte Geschichte. Sie begann mit Günther Hennerici und Caravans, gefertigt in, na klar, der Eifel. Um 1970 stieg er mit einem Rennteam sogar in die Formel 1 ein. Später tauchte die Marke mit Günstig-Caravans beim Vielmarken-Caravaningkonzern Knaus-Tabbert auf. Heute ist Eifelland in Ochsenfurt/Franken angesiedelt, nicht zufällig einst Werk der Caravaningmarke Knaus und heute unter gleicher Adresse Sitz der Knaus Campingparks, schließlich hält die Familie Knaus die Markenrechte.

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