Slate: US-Star Jay Leno und der neue Günstig-E-Pickup
Der Amerikaner ist Moderator, Comedian und Autosammler. Slate: US-Star Jay Leno und der neue E-Pickup.
Jay Leno ist eine amerikanische Show-Legende und privat ein engagierter Autosammler. Erst am Anfang seiner Karriere steht dagegen Slate mit seinem außergewöhnlichen Pickup. Also bringt die junge US-Marke beide zusammen.
Jay Leno und der Slate: ein Star von heute und vielleicht Star von morgen
Er sammelt Autos wie andere Menschen Bücher oder Schallplatten. Eine dreistellige Zahl Autos diverser Marken parkt in Jay Leno’s Garage. So lautet auch der Titel einer erfolgreichen Bewegtbild-Serie des Mannes mit dem markanten Kopf.
Im Video forscht er die Designerin des Slate und einen Entwickler aus – aufgrund seines Hintergrunds als Autofan keine inhaltslose PR-Show, sondern sehr sachkundig. Und eine Runde auf der Straße drehen sie ebenfalls, der Star von heute und der – vielleicht – Star von morgen.
Pickup mal völlig anders: kompakt, einfach, günstig und elektrisch
Slate ist eine neugegründete amerikanische Automarke, finanziert angeblich unter anderem von Amazon-Chef Jeff Bezos. Slate entwickelt einen für Nordamerika völlig untypischen Pickup: nur 4,4 Meter lang, mit gut 600 Kilogramm Nutzlast, lediglich einer halben Tonne Anhängelast. Mit Heckantrieb – Leistung immerhin 150 kW – sowie einer Batterie mit wahlweise 53 oder 84 kWh Kapazität. Dazu einer extrem einfachen Ausstattung: Fensterkurbeln statt Fensterhebern, Smartphone-Anschluss statt aufwendiger Audioanlage. Verpackt in eine graue Einheits-Lackierung und rundum sichtbar angeschraubte und somit reparaturfreundliche Karosserieteile. Ergebnis ist eine Arbeitsmaschine, deren Preis in den USA bei lediglich umgerechnet gut 20 000 Euro beginnen soll.
Gleichzeitig ist der Slate extrem individualisierbar. Per Folie bekommt er seine Wunschfarbe, entweder selbst aufgetragen oder über Fachfirmen als Partner. Ebenso können Interessenten Ausstattungen wählen. Krönung der Individualität ist ein Umbau vom Pickup zum SUV, entweder gleich vorgenommen oder auch später. So funktioniert’s: Rückwand raus, einen Teil der hinteren Bodenplatte entfernen, Sitzbank rein, Hardtop obendrauf – fertig ist ein geschlossener Fünfsitzer.
Im Laufe des Jahres soll die Fertigung starten. Es soll, trotz gestrichener E-Förderung der US-Regierung – eine sechsstellige Zahl von Vorbestellungen geben.
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