VW Crafter in Uniform: Transporter für die Drohnenabwehr
VW Crafter in Uniform: Transporter für die Drohnenabwehr
Was sein muss, muss sein in diesen unruhigen Zeiten. VW Crafter in Uniform: Transporter für die Drohnenabwehr.
Das VW-Markenzeichen vorn am Transporter ist so matt wie der Lack in Nato-Olivgrün. Dieser Crafter zeigt unmissverständlich seinen Einsatzzweck als Militärfahrzeug. Ausgestattet für die Steuerung der neuen Art militärischer Auseinandersetzungen, dem Drohnenkampf.
Kommandowagen für Drohneneinsätze
Der VW Crafter dient als Kommandowagen für Drohneneinsätze. Mittels der beiden Bildschirmarbeitsplätze mit drei großen Monitoren können Aufklärungs- oder Gefechtsdrohnen gesteuert werden, genannt UAS (Unmanned Aircraft Systems).
Der Innenraum verfügt über einen Verdunkelungsmodus plus Infrarotbeleuchtung sowie vier Waffenhalterungen für Bundeswehr-Sturmgewehre. Die Ausstattung kann zudem je nach Bedarf erweitert werden. Dazu zählen Features wie eine Funkvorbereitung, ein konfigurierbares Schienensystem für den Innenraum, modulare Regalsysteme oder ein medizinisches Transportsystem mit mobiler Rettungstrage. Zudem kann der Transporter zum Drohnentransporter umgebaut werden. Für die militärische Ausstattung des Crafter zeichnet Ausbauspezialist Freytag verantwortlich.
Der Crafter fährt sogar mit Kerosin
Der Crafter 4×4 in dieser Konfiguration darf bis zu 5,5 Tonnen wiegen. Im Sinne höherer Geländegängigkeit hat Allradspezialist Seikel Hand angelegt: höhergelegtes Fahrwerk, All-Terrain-Reifen, Unterfahrschutz und ein Schnorchel für die Ansaugluft zur Querung von Gewässern. Der serienmäßige 2,0-Liter-TDI mit einer Leistung von 120 kW (163 PS) wurde vom Ausbauhersteller Freytag so ausgelegt, dass er auch auf den Betrieb mit Kerosin-basierten Kraftstoffen (F-34, F-63) umgerüstet werden kann.
Auch andere Transporterhersteller wie zum Beispiel Mercedes oder Renault sowie Iveco stellen sich auf militärische Nutzung ihrer Modelle ein:
Mercedes-Transporter in Flecktarn
Renault: Transporter für den Drohnenkrieg?
Uli Sonntag/VW
Uli Sonntag/VW 





