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Nissan: Maßanzüge für die Arbeit

von | 3. Mai 2024

Nissan

Mal Kastenwagen, mal rollende Werkstatt: neuer Nissan Interstar mit Plugvan-Ausbau.

Nissan: Maßanzüge für die Arbeit. Ein Kastenwagen genügt nicht? Nissan arbeitet eng mit Auf- und Ausbauern zusammen.

Der Anzug von der Stange, er sitzt nicht immer richtig. Mal zwickt und zwackt es in den Schultern, mal spannt’s am Bauch und eine Hochwasserhose steht auch nicht jedem. Nicht anders bei Transportern und Lieferwagen. In Gewerbe und Handwerk ist es allein mit Standardmodellen nicht getan. Kastenwagen und Fahrgestelle wollen für individuelle Aufgaben veredelt werden. Das funktioniert bei Nissan fast durchweg im Zweirechnungsmodell für Basisfahrzeug und Auf-/Ausbau, aber mit dem lokalen Nissan-Partner als Ansprechpartner für den kompletten Doppelpack.

Jüngstes Mitglied der Nissan-Mannschaft ist der Interstar, ein Zwilling des frisch vorgestellten Renault Master. Mit einem breit angelegten Programm rund um 3,5 Tonnen und fahrerfreundlichem Cockpit, mit seinen zahlreichen E-Varianten und spritsparender Aerodynamik hat er das Zeug für eine erfolgreiche Karriere. Erst recht mit den passenden Auf- und Ausbauten.

Rein und raus: Plugvan für Arbeit und Freizeit

Darunter finden sich neben den Klassikern der Szene pfiffige Kreationen, zum Beispiel von Plugvan. Gestartet sind die Berliner mit einer herausnehmbaren Wohneinrichtung für große Kastenwagen. Dient der Transporter in der Woche als Frachter, so verwandelt er sich am Wochenende und im Urlaub in ein Reisemobil. Die Einrichtung ruht auf einer Bodenplatte mit integriertem Fahrwerk. Alles wird komplett in einem Rutsch nach innen gefahren. Die Seitenwände einschließlich der daran befestigten Wohneinrichtung lagert Plugvan auf Rollen. Nach dem Einparken durch das Heckportal werden sie nach außen geschoben und passen sich somit an die volle Innenbreite an.

Die findigen Plugvan-Leute haben das Konzept inzwischen erweitert. Jetzt gibt es ebenfalls eine mobile herausnehmbare Werkstatteinrichtung zusammen mit Einrichter Würth. Mit diesem Trick ist der Nissan Interstar mal Werkstattwagen und mal leerer Kastenwagen, etwa zum Transport palettierter Waren. Und zum Reisemobil taugt er ja obendrein. Die Karosserie bleibt bei den Verwandlungen unangetastet, denn die Ausbauten finden an den vorhandenen Zurrpunkten Halt. Daher eignen sich die Plugvan-Module auch für Leasing- oder Mietfahrzeuge. Oder zur Weiterverwendung im nächsten Transporter.

Koffer statt Kasten – günstig dank Ausschreibung

Ist der Frachtraum eines Kastenwagens zu knapp, sind seine gewölbten Wände hinderlich, dann muss ein Kofferaufbau her. Im Rahmen von Aktionen fragt Nissan den Bedarf seiner Händler ab und organisiert über eine Ausschreibung eine Sammelbestellung. Das senkt den Einzelpreis sogleich um einen hübschen vierstelligen Betrag. Siehe Humbaur Flexbox für den neuen Interstar. Der Koffer in Leichtbau-Ausführung aus Sandwichpaneelen mit GfK-Deckschicht wiegt bei Gesamtmaßen von 4.250 x 2.100 x 2.200 Millimeter mit Doppelflügel-Hecktüren knapp über 600 Kilo. Macht bei einem 3,5-Tonner rund eine Tonne Nutzlast und 20 Kubikmeter Ladevolumen. Ausstattungsmerkmale sind unter anderem Siebdruckboden, umlaufende Scheuerleiste, vier Paar verschiebbare Zurrpunkte und eine Innenbeleuchtung mit Bewegungsmelder. Nissan verlangt von seinen Partnern außerdem durchweg einen spritsparenden Dachspoiler.

Flexvan: der Transporter für 365 Tage im Jahr

Von der Flexbox zum Flexvan, dem Alleskönner für 365 Tage im Jahr auf Basis des kompakten Nissan Primastar. Hier heißt der Partner Mobitec und montiert einen Boden mit integrierten Airline-Schienen. Auf ihm lassen sich Einzelsitze mit integrierten Dreipunktgurten befestigen, auch Tischmodule für Besprechungen, als Arbeitsplatz und für die Pause, Werkstatteinrichtungen, Fracht, Fahrrad oder Motorrad fürs Wochenende, was auch immer. Alles an beliebiger Stelle und flexibel verschiebbar. Ein Fall für Bauleiter und Außendienstler, Freiberufler und Menschen mit raumgreifenden Hobbys. Das Ganze hat eine rustikal-unverwüstliche Anmutung, Typ Stabilbaukasten.

Geschickt eingerichtet: kompaktes Servicefahrzeug

Zielgerichtet geht es eine Größenklasse darunter beim Servicefahrzeug von Würth auf Basis des Lieferwagens Nissan Townstar zu. Mit Regalmodulen und Auszügen auf der Basis eines Aluminiumrahmens im Heck verwandelt er sich in eine rollende Werkstatt. Und weil Monteure ungern in knapp bemessenen Lieferwagen herumkrabbeln, steckt auf Höhe der Schiebetür ein Schwerlastauszug mit 150 Kilogramm Tragkraft.

Aufschnitt für Kipper und Pritschen

Fahrzeugeinrichtungen gibt es viele, Pritschen und Kipper sowie Entsorgungsfahrzeuge von Veth auf Basis des Nissan Townstar sind dagegen einzigartig. Der niederländische Aufbauer Veth ist Spezialist für Aufschnitt: Da es den Townstar wie seine Wettbewerber nicht als Fahrgestell mit Fahrerhaus gibt, kappt Veth die Karosserie des Kastenwagens hinter der B-Säule und oberhalb der Radkästen. Veth verwendet grundsätzlich die Langversion des elektrisch angetriebenen Townstar EV, denn dessen Karosserie verfügt bereits über die notwendigen Verstärkungen. Pritsche und Hinterkipper haben Außenmaße von 2250 auf 1850 Millimeter. Der Kipper wird elektrohydraulisch angehoben, abgesenkt durch sein Eigengewicht. Zubehör wie Laubgitter oder eine flache Besenkammer für Arbeitsgeräte unterhalb des Aufbaus erhöhen die Einsatzmöglichkeiten. Mit ihren Aufschnitt-Modellen stoßen Nissan und Veth in eine Marktlücke, denn selbst eine Klasse darüber sind Fahrgestelle inzwischen rar.

Dies alles ist nur ein Ausschnitt, weitere Modelle auf Nissan-Basis reichen vom Pferdetransporter über Tieflader und Campingbusse bis zur Blaulichtfraktion. Wie es sich für einen echten Maßschneider gehört.

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