Hymer GT-S: neuer Einstieg in die Premiumklasse
Premium heißt bei Hymer Wohnmobile auf Mercedes-Fahrgestell. Hymer GT-S: neuer Einstieg in die Premiumklasse.
Was man so Einstieg nennt: Mit 103 900 Euro ist das neue teilintegrierte Wohnmobil beileibe kein Billigangebot. Und doch die günstigste Möglichkeit ein Hymer-Wohnmobil mit Stern zu fahren.
Schneidige Typenbezeichnung, überschaubares Leergewicht
Die Bezeichnung GT-S klingt schneidig, indes verbirgt sich dahinter ein teilintegriertes Wohnmobil mit zwei Varianten von immerhin 7,09 Meter (GT-S 600) und 7,39 Meter Länge (GT-S 685). Drunter steckt das Fahrgestell eines Mercedes Sprinter mit Frontantrieb, genauer definiert ein Sprinter 315 CDI mit 110 kW (150 PS) Leistung und Schaltgetriebe. Angesichts des ohnehin sechsstelligen Grundpreises lohnt der Griff zur nächst stärkeren Ausführung mit 125 kW (170 PS), die außerdem gleich ein Automatikgetriebe mitbringt.
Wer diese Ausführung wählt und es gleichzeitig bei 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse belässt – Hymer nennt eine Leermasse von lediglich rund drei Tonnen – reist tatsächlich in einem recht dynamischen Wohnmobil, Stichwort GT-S. Wahlweise liefert Hymer das Fahrzeug ohne Aufpreis ebenfalls als 3,88-Tonner.
Zwei Grundrisse stehen zur Wahl, Diesel- statt Gasheizung
Das Innenleben setzt sich entweder aus einer Sitzgruppe mit L-Sitzbank und gegenüberliegenden Seitensitz zusammen (GT-S 600) oder zwei Längsbänken (GT-S 685), jeweils ergänzt durch die gedrehten Vordersitze. In Wagenmitte folgt in Fahrtrichtung links eine Küchenzeile. Je nach Ausführung gibt es einen Sanitärraum mit integrierter Dusche (GT-S 600), oder ein sogenanntes Raumbad mit separater Duschkabine (GT-S 685). Das Schlafzimmer im Heck beherbergt in beiden Fällen zwei längs angeordnete Einzelbetten. Optional liefert Hymer zusätzlich ein absenkbares Hubbett über der Sitzgruppe oder ein Zusatzbett innerhalb der Sitzanlage.
Der Fußboden ist durchgehend eben, die Stehhöhe misst 2,04 Meter. Das Mobiliar versieht Hymer im aktuellen Stil des Hauses mit optisch warmen Oberflächen. Dass Hymer auf die Kostenbremse getreten hat, wird an den kastenförmigen Dachstauschränken deutlich oder an serienmäßig offenen Ablagen anstelle von geschlossenen Stauschränken über den Betten. Auch ein Zusatzpolster zwischen den Einzelbetten oder eine Ambientebeleuchtung kosten Mehrpreis.
Ein Blick auf die technische Ausstattung des neuen Hymer GT-S lohnt. Da wäre zum Beispiel die mit Diesel betriebene Heizung des Wohnraums. Deshalb kommt das Wohnmobil mit nur einer kompakten Gasflasche mit fünf Kilogramm Füllgewicht aus – ein Vorteil auch beim Gewicht.
Hymer
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