VW auf der IAA: Das können die Transporter von morgen
Wie lassen sich Transporter noch effizienter nutzen? VW auf der IAA: Das können die Transporter von morgen.
Transporter als autonom fahrende Paketverteiler. Transporter als effizienter und sicherer rollender Arbeitsplatz für Handwerker. Da kommt was auf uns zu.
Wenn der KEP-Transporter ohne Fahrer kommt
Fahrdienst im Auftrag von Kurier-, Express- und Paketdiensten – das klingt mitunter nach Jobs von der Resterampe. Ein Modell mit Zukunft? Vielleicht funktioniert dies übermorgen ganz anders. Das Stichwort heißt „Transport as a Service“, kurz Taas. VW verwandelt zusammen mit dem Mobilitätsdienstleister Moia einen autonom fahrenden ID. Buzz AD („Autonomous Driving“) in eine rollende Packstation. Der Transporter weiß, wo welche Sendung abgeliefert wird, fährt autonom, leise und lokal abgasfrei zum Ziel.
Mittels einer App kann der Empfänger die Schiebetür öffnen und die vorsortierte Box mit seiner Sendung – und nur diese – entnehmen. Hier dargestellt zusammen mit Fahrzeugeinrichter Bott. Dieser Service eignet sich vermutlich vor allem zur Belieferung in Gewerbegebieten, wo Empfänger zuverlässig anzutreffen sind. Ein Fall auch für den neuen langen ID. Buzz Cargo LWB.
Wenn der Transporter weiß, was der Handwerker benötigt
Näher dran an der Umsetzung ist das Projekt Crafter ILS, ausgeschrieben „Intelligent Loading Space“. Es geht um das, was sich im und rund um den Laderaum abspielt, mit beispielhafter Vernetzung, dargestellt in Kooperation mit Sortimo. Jeder kennt den Satz aus der Handwerker-Praxis: „Ich muss mal eben in den Betrieb, denn mir fehlt…“ Die Uhr läuft, der Monteur fährt – teure Arbeitszeit. Anders bei ILS: Ist der Tagesplan für den Monteur geladen, erkennt der Transporter, ob das nötige Material an Bord ist. Der Van weiß ebenfalls, ob bestimmte Werkzeuge oder Maschinen in anderen Transportern des Betriebs lagern und untereinander getauscht werden können.
Ebenso meldet ILS am Ende des Arbeitstags fehlendes Verbrauchsmaterial, dann leuchten die Lämpchen an den Schubfächern warnend. Dies hilft beim Auffüllen, kann in die Rechnungsstellung einfließen. Sicherheit kommt nicht zu kurz, durch Überwachung des Laderaums per Kamera oder Fernverriegelung der Schubladen durch Tastendruck auf den Autoschlüssel, das verringert den unaufhaltsamen Schwund an Werkzeug und Material durch Diebstahl, wenn der Transporter mit geöffneter Schiebetür beim Kunden steht.
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