Nachwuchs für Fiat: E-Lastendreirad Tris

von | 22. Dezember 2025

Stellantis

Fiat Tris: leicht schielend aber überraschend tragfähig.

Dieser Zwerg kann nur aus Italien kommen. Wendig, elektrisch, leistungsfähig. Nachwuchs für Fiat: E-Lastendreirad Tris.

Im Mai angekündigt, jetzt folgt im Januar die Premiere auf dem Autosalon in Brüssel: Mit dem Fiat Tris erweitert Stellantis sein Angebot an Mikro-Transportern wie den Geschwistern Citroen Ami Cargo und Opel Rocks. Er tritt das Erbe der Ape an, ist eine Alternative zu Lastenrädern und gilt als Leichtfahrzeug.

Drei Varianten, gut eine halbe Tonne Nutzlast

Plattform- Fahrgestell, Pritschenwagen, Fahrgestell mit Fahrerhaus für Koffer- oder andere Aufbauten, so wird der Mikrotransporter bald durch Innenstädte und Parks summen. Mit einem luftig-offenen Cockpit aus Kunststoff mit markanten und leicht schielenden LED-Beleuchtung und einem verzinkten Rohrrahmen mit Zwölf-Zoll-Bereifung als Basis.

Beachtlich: Die Nutzlast des Fiat Tris von etwa einer halben Tonne entspricht recht genau 50 Prozent seines zulässigen Gesamtgewichts. Weitere Daten: 3,17 Meter Länge, Wendekreis lediglich knapp über sechs Meter, Ladefläche rund 2,25 Quadratmeter.

Elektromotor, bis zu 90 Kilometer Reichweite

Angetrieben von einem 48-Volt-Elektromotor mit 9 kW Spitzenleistung und einem Drehmoment von 45 Nm erreicht der Fiat Tris eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die Batterie verfügt über eine Kapazität von 6,9 kWh, damit soll der Lastenzwerg bis zu 90 km/h weit kommen. Weiter wird man mit ihm am Tag auch kaum fahren wollen. Aufgeladen wird der Kleine an der 230-Volt-Steckdose.

Gefertigt in Marokko, war der Fiat Tris ursprünglich für Afrika und den Mittleren Osten gedacht – jetzt wird er seinen Weg auch nach Europa finden.

Und hier der Kollege der anderen Art:
Experten-Fahrbericht: Citroen Ami Cargo, Gullivers Reisen

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