Stuff Bubble: ganz schön aufgeblasen
Frühlingsgefühle, Urlaubsplanung, Umbau-Ideen für Van oder Bus? So kennt man das Mobiliar für Freizeitmobile und Campervans: Holz, Kunststoff, Aluminium, mal fest eingebaut, mal herausnehmbar. Das Start-up Stuff Bubble ist ganz anders orientiert und trumpft mit aufblasbaren Einrichtungen auf. Sage keine, diese Branche sei nicht innovativ.
Aufstelldach in Zusammenarbeit mit SCA
Leicht, geräumig und mit Aussichtsetage: Stuff Bubble hat zusammen mit Dachspezialist SCA ein seitlich öffnendes Aufstelldach entwickelt. Die Anregung dafür könnte aus dem Bereich Vorzelte stammen, denn dort sind Konstruktionen auf Basis von Luftkammern statt kompliziertem Gestänge seit Jahren in Mode. Die seitliche Öffnung erinnert an britische Dormobile-Dächer aus den sechziger Jahren. Vorteil: Der umbaute Raum ist im Vergleich zu einem herkömmlichen, meist vorn öffnenden Aufstelldach erheblich größer. Stuff Bubble beziffert den Vorteil mit 45 Prozent. Angesichts von Vorzelten liegt die nächste Stuff-Bubble-Idee einer aufblasbaren Markise nahe.
Ob Küchenblock oder Bett – alles aufblasbar
Ganz anders sieht die Angelegenheit bei einer aufblasbaren Küche aus. Aus dem kompakten Packmaß von 112 x 60 x 12 Zentimetern entfaltet sich in minutenschnelle ein geräumiges Element mit Spüle und Wasseranlage, Stauraum und sogar einem Kühlschrank. Dank der prall aufgepusteten Luftkammern wirkt die Küche überraschend stabil, sie ist mit 120 Kilogramm belastbar. Lässt man die Luft heraus, passt die Angelegenheit problemlos in Keller oder Schrank. Volle Flexibilität erhält die Küchenzeile durch ihr geringes Gewicht von lediglich acht Kilo.
Fehlt noch das passende Bett, bei dem Beobachter spontan an eine Luftmatratze denken könnten. Das aber wäre zu kurz gegriffen, denn Stu Bubble spricht von einem fünflagigen Dreizonen-Matratzensystem. Statt einer einfachen Luftkammer setzt der Betrieb auf ein System mit drei individuell einstellbaren Härtezonen. Dank der Kombination unterschiedlicher Material-Layer passt sich die Matratze an die Bedürfnisse der Schläfer an. Hinzu kommt auf Wunsch ein Lattenrost – aufblasbar, versteht sich. Die Matratze eignet sich neben dem Einsatz in Campervans ebenso zuhause als Gästebett.
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