VW California: mehr Strom, Sondermodell und die Dachzeltdüse
California Generation, Grand California mit Solardach. VW California: mehr Strom, Sondermodell und die Dachzeltdüse.
Jetzt steht der Grand California auf Basis Crafter kräftig unter Strom: Ein neues Autarkiepaket vergrößert die Unabhängigkeit auf Reisen. Dem California Ocean auf Grundlage des Multivan stellt VW in alter Tradition ein Sondermodell zur Seite, seine Bezeichnung „Generation“ ist bestens bekannt. Und wir lernen einen neuen Begriff – die Dachzeltdüse.
Der California Generation und die Dachzeltdüse
Gehen die Namen für die fortlaufenden Sondermodelle des VW California aus? Oder setzt VW auf Tradition? Einen California mit Zusatzbezeichnung Generation gab’s schon mehrfach. Sei’s drum, das Sondermodell lockt vor allem mit optischen Zutaten. Da wären schwarze glanzgedrehte Leichtmetallräder im Format 18 Zoll, Chromleisten an Seite und Heck und eine Umfeldbeleuchtung mit California-Schriftzug. Drinnen gibt es Bi-Color-Sitzbezüge und einige Kleinigkeiten. Das Alltags- und Freizeitvergnügen kostet ab 91 309 Euro. Wer noch was drauflegt erhält die schicke zweifarbige Lackierung in Weiß und Rot-Metallic.
Die Bordtechnik des VW California gewinnt zum neuen Modelljahr. Die neue sogenannte Dachzeltdüse lenkt die Warmluft der Standheizung gezielt in den oberen Schlafbereich unter dem geöffneten Aufstelldach. Eine neue Steuerung mit Nachtabsenkung ermöglicht eine komfortablere Temperaturregelung. Angesichts hitziger Sommer im Süden von Interesse: Die Standklimatisierung des Plug-in-Hybrid kann künftig bis zu acht Stunden betrieben werden. Schließlich wäre da noch eine optionale elektrische Öffnung der Heckklappe. Alle California profitieren vom neuen Gesicht des Multivan sowie der neuen Schalttafel mit digitalen Instrumenten und einem größeren Display.
Was VW noch nicht offiziell verkündet hat: Der California zieht um. Die Fertigung wird nach gut 20 Jahren von der Dependence im hannoverschen Stadtteil Limmer ins unweit gelegene Werk verlagert, das Beschäftigung gut gebrauchen kann. Der Schritt vereinfacht ebenfalls die Logistik mit zahlreichen Lkw-Fahrten zwischen den Produktionsstätten. Die separate California-Fertigung hatte VW vor mehr als 20 Jahren nach der Trennung von Aufbaupartner Westfalia eingerichtet.
Grand California: mehr Bordstrom per Autarkiepaket
Urlaub ohne festen Stromanschluss, das klappt mit zwei neuen Sonderausstattungen des VW Grand California. Da wäre im ersten Schritt die Ausstattung mit zwei LiFePO₄-Batterien anstelle der serienmäßigen AGM-Batterie. Sie erhöht die nutzbare Kapazität um fast 40 Prozent. Oder gleich das neue Autarkiepaket: Es kombiniert die neuen Batterien mit einer fest installierten Solaranlage. Sie erreicht eine Peakleistung von 104 Watt im Grand California 600 und 174 Watt im größeren Grand California 680.
Eine erweiterte Ausstattung mit Assistenzsystemen umfasst unter anderem eine serienmäßige Fahrerbeobachtung zur Müdigkeitserkennung sowie optional ein Kreuzungsassistent. Er unterstützt beim Rangieren sowie Fahrten im Stadtverkehr.
Zudem wird die digitale Ausstattung deutlich ausgebaut: Zum Einsatz kommt ebenfalls eine neue Infotainment-Generation.
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