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Westfalia Columbus Liner: Campervan mit Dachterrasse

von | 1. September 2026

Westfalia

Columbus Liner: Campervan mit Dachterrasse.

Schicke Sky Lounge über den Dächern und noch viel mehr. Westfalia Columbus Liner: Campervan mit Dachterrasse.

Westfalia Mobil startet mit drei attraktiven Neuheiten ins Modelljahr 2026. Und jetzt heißt es aufpassen: Westfalia Mobil in Gotha/Thüringen ist nicht deckungsgleich mit der Traditionsmarke Westfalen Mobil in Rheda-Wiedenbrück/NRW, einst ebenfalls Westfalia mit diversen Besitzerwechseln in den vergangenen Jahrzehnten.

Westfalia oder Westfalen Mobil?

Ob Westfalia Mobil oder Westfalen Mobil, beide Fabrikate gehören zur französischen Rapido-Gruppe. Während Westfalen vor allem den Ford Nugget fertigt, bisher den Mercedes Marco Polo und einst Generationen von VW Bullis bis zum California, ist Westfalia in der Unternehmensgruppe seit knapp zehn Jahren für die Komfort-Campingbusse mit Bad zuständig. Und da ist mal wieder richtig viel los.

Westfalia Columbus Liner: Campervan mit Dachterrasse

Das ist ein Ding: Im neuen Columbus Liner leben Reisende auf drei Ebenen. Im Erdgeschoss sind Sitzgruppe, Küche und Sanitärraum angesiedelt. Im Heck geht’s über eine richtige Treppe hinauf zum riesigen Doppelbett (bis zu 2,05 x 1,86 Meter) unter dem Aufstelldach. Von dort aus führt ein direkter Zugang zur optionalen Sky Lounge, der privaten Dachterrasse.

Unter dem Doppelbett ist, komplett abgeschottet, Raum für eine große Heckgarage mit Platz für E-Bikes oder anderes sperriges Gerät. Zu den Raffinessen gehören ein beheizter Doppelboden, ein Sanitärraum mit Klapp-Waschbecken und verschiebbarer Trockentoilette sowie auf Wunsch ein Induktions-Kochfeld, mächtige Bordbatterien und ein Solarmodul. Es gibt reichlich Ablagen und Staufächer, auch in den Stufen hinauf zum Heckbett. Dies alles entsteht auf Basis des Fiat Ducato mit 6,36 Meter Länge. Indes überschreitet der Columbus Liner die Marke von 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse deutlich – Achtung Führerschein und Verkehrsbeschränkungen.

Westfalia Sven Hedin: Retro-Sondermodell zum Jubiläum

Sven Hedin – war da mal was? Na klar, vor genau 50 Jahren hat die Westfalia-Vorgängerfirma auf Grundlage des seinerzeit neuen VW LT einen feinen großen Campervan entwickelt. Mit kompletter eigenständiger Sitzgruppe und einem Sanitärraum hinten im Eck, seinerzeit eine Rarität.

Aus Anlass des Jubiläums hat sich Westfalia eine Sonderedition des aktuellen Modells einfallen lassen, mit Sonderlackierungen, Dekor und Sitzbezügen wie anno dazumal sowie einer umfangreichen Ausstattung. Das Jubiläumsmodell basiert auf dem heutigen Sven Hedin, der in Grundriss und Einrichtung völlig andere Wege beschreitet als sein Urvater. Kleiner Schönheitsfehler: Das neue Modell basiert nicht auf dem LT-Nachfolger VW Crafter, sondern auf dessen Zwillingsbruder MAN TGE.

Westfalia Nansen 600L: Campervan mit Stockbett

Kann man ja mal probieren: ein großer Campervan mit richtig üppigem Stockbett im Heck. Wobei – mit sechs Meter Länge ist der Westfalia Nansen 600L vergleichsweise kompakt. Sein Name geht, das hat Tradition bei Westfalia, auf einen Entdecker zurück.

Zu entdecken gibt’s auch beim Nansen 600L eine Menge. Basis ist der sechs Meter lange Fiat Ducato. Im Heck siedelt Westfalia quer das Stockbett an. Es bietet mit 188 x 130 Zentimeter (unten) und 185 x 130 Zentimeter (oben) zwar keine üppige Länge, aber trotzdem Platz für bis zu vier Personen.

Davor dehnt sich, ebenfalls ungewohnt für Campervans, ein Raumbad mit Dusche in Fahrtrichtung links und einem Wasch- und Toilettenraum gegenüber. Sie lassen sich miteinander zu einem vergleichsweise großen Sanitärbereich verbinden. Davor bringt Westfalia links einen Schrank und rechts wie gewohnt eine kompakte Küchenzeile unter. Vorne schließt eine Sitzgruppe den Wohnausbau ab. Hat was, keine Frage.

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