Mercedes-Benz Vans: Gewinn fast auf Pkw Niveau
Im dritten Quartal sind die Vans den Pkw auf den Fersen. Mercedes-Benz Vans: Gewinn fast auf Pkw Niveau.
Das ist ein Ding: Mercedes meldet für seine Transporter ein Ebit – Gewinn aus dem operativen Geschäft vor Zinsen und Steuern – von 358 Millionen Euro. Damit liegen sie nicht mehr weit von den Pkw entfernt, die 430 Millionen erreichen. Bei knapp sechsfachen Umsätzen.
MB Vans: Rückgang beim Absatz, Einbruch beim Gewinn
Das liegt indes weniger daran, dass die Vans einen sagenhaften Job gemacht hätten. Sondern daran, dass die Pkw – Stichworte USA, China – noch viel tiefer als die Transporter im weltweiten Schlamassel stecken. Und beim bereinigten Ebit ohne Sondereinflüsse wie Restrukturierungen, dahinter verbergen sich zum Beispiel Abfindungszahlungen, sieht die Sache schon ganz anders aus, da führen die Cars gegen die Vans annähernd mit 3:1 oder 1,14 zu 0,41 Milliarden Euro.
Die Vans hatten im dritten Quartal dieses Jahres zu kämpfen: Umsatz minus 13 Prozent, Ebit minus 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das heißt für die ersten neun Van-Monate: Umsatz minus 14 Prozent auf 12,36 Milliarden Euro, Ebit sogar minus 64 Prozent auf 1,33 Milliarden. Das ergibt eine Umsatzrendite von 7,0 anstelle von 16,6 Prozent im vergangenen Jahr. Der Absatz sank von 299 923 auf 260 179 Transporter. Die Zahl der E-Modelle dagegen stieg auf 20 200 Einheiten (Vorjahr 12 564).
Als Ursachen für den heftigen Einbruch beim Gewinn nennt Mercedes: deutlich rückläufiger Absatz und verschlechterte Preisdurchsetzung sowie Aufwendungen in Zusammenhang mit der Nicht-Erreichung der CO2-Ziele. Positiven Einfluss hatten geringere Umsatz-, also Vertriebskosten.
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