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Der neue VW Transporter: ein Bus aus einem Guss

von | 29. Mai 2024

Volkswagen

Neuer VW Transporter: Lächeln im Gesicht und eine weitgehend eigenständige Karosserie.

Im Gesicht trägt er ein Lächeln, auf seinem Rücken mehr Nutzlast. Der neue VW Transporter, ein Bus aus einem Guss. Dazu alle bisher bekannten Daten und Fakten.

Das lange Warten hat bald ein Ende: Auf der IAA Transportation Mitte September in Hannover wird der neue VW Transporter seine Weltpremiere erleben. Und so sieht er aus: Im Gesicht trägt der Neue ein mildes Lächeln. Damit erinnert er an den Vorgänger, der vor 21 Jahren als T5 zur Welt kam und sich Schritt für Schritt erst zum T6 und dann zum T6.1 weiterentwickelte. Und jetzt T7? Von wegen, VW spart sich das klassische Kürzel, der nächste VW heißt wieder schlicht Transporter.

Der neue VW Transporter: das Design

Zum durchaus markentypischen freundlichen Lächeln früherer VW-Generationen gesellt sich die typische „Bulli-Linie“, so Chefdesigner Albert Kirzinger. Gemeint ist eine Sicke, die Bug und Heck miteinander verbindet. Typisch VW: Hier findet jede Linie Anschluss und ihre Fortsetzung – ein Bus aus einem Guss. Dazu gibt’s vorne schlitzförmige Scheinwerfer im Stil der Zeit. Eigenständig ist auch der Rücken des Neuen. C-förmige Leuchten klammern ihn ein, eine Querspange aus einer horizontalen Linie und der schwarzen Griffleiste ordnet die Rückansicht.

Drinnen gibt es ein abgestuftes Cockpit mit eigenständigen digitalen Instrumenten, einem hoch liegenden Starterknopf und, so VW, einem zentralen Monitor mit „selbsterklärender Menüstruktur“. Unten ist darin eine permanente Leiste mit den wesentlichen Klimafunktionen angeordnet. Das klingt, als ob sich VW auf die klassischen Tugenden einer simplen Bedienung zurückbesinnt.

Ist der neue VW ein echter Bulli wie seine zahlreichen und teils legendären Vorgänger seit 1950? Das muss sich erst noch zeigen, handelt es sich bei dem Transporter doch um eine Gemeinschaftsentwicklung mit Ford. Und Ford fertigt auch beide Modellreihen in seinem Werk in der Türkei. Das Modellprogramm des Doppels ist weitgehend deckungsgleich. Jedoch präsentiert VW als Unikat ein Fahrgestell mit Doppelkabine, wichtig für Handwerk, Bau und Kommunen.

Der neue VW Transporter: die Antriebe

Drauf steht TDI, doch drin steckt Ecoblue: VW greift beim neuen Transporter auf die Motorenpalette des Transit Custom zurück. Das bedeutet Frontantrieb und Dieselmotoren mit zwei Liter Hubraum und Leistungen von 81 kW (110 PS), 100 kW (136 PS) und 125 kW (170 PS). Wahlweise mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder Achtgang-Wandlerautomatik. Die E-Varianten haben Hinterradantrieb, sie bringen es auf 100 kW und 160 kW. Die Batterie hat eine nutzbare Kapazität von 64 kWh (nominell 82 kWh).Womöglich kommt auch die Top-Ausführung aus dem E-Transit Custom MS-RT mit 210 kW hinzu. Schließlich wäre da noch der Plug-in-Hybrid auf Basis eines 2,5-Liter Benziners mit 171 kW (233 PS), ebenfalls mit Frontantrieb. Auch ein Allrad wird nicht fehlen.

Der neue VW Transporter: die Abmessungen

Wesentliche Daten und Modellvarianten sind bekannt, schließlich ist der neue VW Transporter ein Zwillingsbruder des Ford Transit Custom. Und der steht längst beim Händler. Da wären zwei Radstände von 3100 und 3500 Millimeter. Damit wächst der VW auf 5050 und 5450 Millimeter Länge und die Kurz-Ausgabe überschreitet die Fünf-Meter-Marke. Die Karosserie geht auf 2032 Millimeter in die Breite. Drinnen ist zwischen den Radkästen üppige 1392 Millimeter Platz. Die Laderaumlänge beläuft sich auf 2602 und 3002 Millimeter. Das Ladevolumen beträgt zwischen 5,8 und 9,0 Kubikmeter. Die Angaben unterscheiden sich nur geringfügig von den Vorgängern, sind aber jetzt deutlich realistischer. Ein Wort sind auch die maximale Zuladung von rund 1,3 Tonnen und die maximale Anhängelast von 2,8 Tonnen. Wer sich schon jetzt ein genaues Bild vom Frachtraum machen will, schaut einfach beim Ford-Händler vorbei.

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